03.09.2008
Ramadan Kareem!
Wie bereits per Kommentar festgestellt wurde: ja, es ist Ramadan und ja, ich bin so weit möglich darauf vorbereitet. Allerdings arbeite ich noch daran, eine Strategie fürs heimliche Trinken und Essen zu finden. Ein junger Mann, bei dem wir vor ein paar Tagen in Hebron zum Abendessen eingeladen waren, hat sich über die tollpatschigen EAs schlapp gelacht, die in den vergangenen Jahren während des Ramadans ihren Freiwilligendienst geleistet haben. Die hatten ihre Cookies und ihr Wasser in der Weste und haben ihren Kopf zum Trinken dann schlicht unter die Weste gesteckt, was nicht so wirklich unauffällig war…
Ramadan ist ein bisschen wie Advent, weil die Straßen und Fenster mit diesen herrlich kitschigen Lichterketten geschmückt werden, die man aus der Nürnberger Südstadt kennt. Und neben Sternen hängen überall Halbmonde und es gibt tausend Fressbuden am Straßenrand nach Sonnenuntergang. Besonders erwähnenswert an dieser Stelle: Die Stadt Jerusalem trägt erfreulicherweise auch ihren Teil bei und schmückt das Damaskus-Tor jedes Jahr mit ein paar Lichterketten.
Und so sieht’s während des Ramadans in der Altstadt aus: